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Delbrück
Zehn Orte- eine Stadt Delbrück mit seinen 10 Stadtteilen ist mit knapp 30.000 Bürgern auf einer Fläche von 157 km² die zweitgrößte Stadt im Kreis Paderborn. Trotz einer überaus rasanten städtebaulichen Entwicklung hat Delbrück seinen kleinstädtischen, durch Tradition und Vielfalt geprägten, Charakter bewahren können.
Willkommen im Radlerparadies
Am malerischen, denkmalgeschützten Boker Kanal mit seinen Schleusen und Bewässerungs- bauwerken, zwischen Lippe und Ems gelegen, erschließt sich dem Gast in „Ostwestfalens Radlerparadies“ eine gepflegte Kulturlandschaft mit über 500 km asphaltierten Radwegen. Alte Bauernhöfe, zahlreiche Bildstöcke, Kreuze und Kapellen, beschauliche, auf Bundes- und Landesebene im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ vielfach ausgezeichnete Dörfer sowie die namensgebende Kleinstadt Delbrück laden mit ihrer ländlich-gastlichen Atmosphäre zum Verweilen ein. Gediegene Gastronomie bietet an allen Radwegen oft auch jahreszeitentsprechende, ortstypische Gaumenfreuden. Radfahrer können das Delbrücker Land über zehn Radrundwege, welche durch die einzelnen Orte führen erkunden. Auch auf dem Kapellenweg und der Spargelroute lässt sich die Region per Rad wunderbar erkunden.
Ausflugsziele
Lassen Sie sich im „Gastlichen Dorf“ Sudhagen in historischen Fachwerkhäusern bewirten oder besuchen Sie mit Kind und Kegel den privaten Tierpark Nadermann in Schöning. In Delbrück-Anreppen legten die Römer am Lippeufer für ihre Angriffskriege gegen die Germanen im 1. Jahrhundert n. Chr. ein Legionslager für rd. 5.000 Soldaten (eine Legion) und Hilfstruppen an. Archäologen fanden bei Grabungen die Spuren des (bisher) größten Praetroriums an der Lippe: dem Lagerkommandeur standen 3.375 qm als Wohn- und Arbeitsbereich zur Verfügung. Historisch Interessierte finden an den Ausgrabungen wertvolle Informationen. Naturliebhaber haben Gelegenheit, die Pflanzen- und Tierwelt in den Naturschutzgebieten Steinhorster Becken, dem größten, künstlich angelegten Biotop dieser Art in Nordrhein-Westfalen und Erdgarten bei Ostenland mit der gebotenen Rücksichtnahme zu beobachten. Wer Reiten, Kanu fahren, Segeln, Swin-Golf oder Tennis spielen will, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Besonders sehenswert präsentiert sich der Delbrücker Kirchplatz. Rund um die kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist, deren schiefer Kirchturm schon von weitem zu sehen ist, findet sich ein einzigartiges Ensemble historischer Fachwerkhäuser. Bereits um 1180 wurde mit der Errichtung eines Steinbaues für die Kirche begonnen.
Veranstaltungen
Rund um den historischen Kirchplatz wird dem Gast das ganze Jahr hindurch etwas geboten. Den Jahresrythmus bestimmen die traditionellen Feste mit den drei großen „K“: Bereits seit 1832 wird Karneval mit dem historischen Kranzreiten gefeiert. Karfreitag pilgern Zehntausende im Wallfahrtsort Delbrück zur Kreuzkapelle; am dritten Septemberwochenende lockt der über 400 Jahre alte Katharinenmarkt mit Wirtschaftsschau und Bauernmarkt mehr als 200.000 Besucher an. Einen weiteren Höhepunkt bildet das Delbrücker Stadt- und Spargelfest im Mai. Auch das Frühlingsfest im März, das Herbstfest am ersten Sonntag im November und der traditionelle Adventsmarkt am ersten Advent auf dem Kirchplatz sind einen Besuch wert. Ein Zwischenstopp über Nacht in den Familienhotels oder im Heuhotel lohnt sich auf jeden Fall. "Kuik mol ruin!", wie die Delbrücker sagen.
Vielen Dank an Frau Ricarda Bade von der Delbrücker Marketinggemeinschaft e.V. (DEMAG) für diesen Text.
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